Was ist das Besondere an Schwedenhäusern?

Alternativ bauen, sich in Stil und Form von den Anderen abheben, natürliche Rohstoffe nutzen und die Umwelt schonen, mit einem Schwedenhaus sind alle diese Denkansätze erfüllbar. Was macht eine Schwedenhaus aber nun zu etwas Besonderem?
Zunächst werden diese Häuser traditionell aus Holz errichtet. Holz als natürlicher Baustoff vermittelt nicht nur ein Gefühl der Geborgenheit und Wärme, er ist zudem in der Lage, Temperaturschwankungen auszugleichen und die Luftfeuchtigkeit zu regulieren. Da in Schweden bedingt durch das raue Klima die Blütezeiten der Bäume später liegen als in Deutschland, sie aber auch eher wieder ihren „Winterschlaf” antreten, sind die Jahresringe dichter und das Holz damit härter und stabiler. Schwedenhäuser sind auf eine Lebensdauer von 100 bis 200 Jahren ausgerichtet. Heute wird vorzugsweise in der Holztafelbauweise gebaut, das heißt, die im Werk vorgefertigten Holztafeln müssen vor Ort nur montiert werden.

Geheizt wird in Schwedenhäusern in der Regel mittels Wärmepumpen. Dabei wird die verbrauchte Luft angesaugt, über einen Kreuzwärmeaustauscher wird ihr die Energie entzogen, bevor sie aus dem Haus ausgeblasen wird. Die so gewonnene Energie wird zur Erwärmung des Brauch- und Heizungswassers genutzt. Ab einer Temperatur unter 5°C wird über Heizstäbe zu geheizt. Schwedenhäuser haben spezielle Wärmeisolation und können auch als Nullhäuser oder Passivhäuser errichtet werden. Wahlweise ist als Gründung eine auf Dämmung schwimmende Betonplatte möglich.

Schwedenhäuser sind in der Regel mit einer Dreifachverglasung und Schwing- Kipp- Fenstern ausgestattet. Beim Öffnen der Fenster muss so nicht immer die Fensterbank abgeräumt werden. Neugierig geworden? Fragen Sie nach, es lohnt sich.


Der Beitrag besitzt Themenrelevanz zu Häuser aus Schweden, Schweden-Fertighaus, Schwedenhaus, schwedische Holzhäuser.

Kategorie(n) Hausbau & Gewerbebau | Datum: Montag, 06. Juli 2009

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